Cocktails mit Gin sind seit einigen Jahren hierzulande voll im Trend. Sie erfreuen sich größter Beliebtheit und gehören mittlerweile fest in die Barszene. Doch nicht nur im Highball Gin Tonic findet der Gin seinen Platz. Auch in den verschiedensten bekannten Drinks, wie dem Dry Martini, Long Island Ice Tea, Gin Fizz oder Tom Collins, wird er perfekt in Szene gesetzt. Dies ist natürlich nur ein Bruchteil der Drinks, wo Gin eingesetzt wird. Doch warum ist diese Spirituose mit Wacholder plötzlich so beliebt und gehypt? Nunja, alles hat eben seine Zeit. Die Zeit des Gin Tonics in Deutschland brauchte halt etwas, um hier geliebt und geschlürft zu werden.

​​​​​​​

Geschichte vom Gin

Cocktails mit Gin

Doch schon Mitte des 17. Jahrhunderst wurde vom Wacholderschnaps namens Genever berichtet. Wilhelm III. von Oranien-Nassau brachte den Genever aus seiner Heimat mit. Auch brachten englische Soldaten den Waacholderschnaps mit auf die Insel, wo er schließlich den Namen Gin erhielt. Im Jahre 1690 wurde ein Erlass festgelegt, dass der Gin nur aus englischem Getreide produziert werden darf. Die Gordon Company produzierte ab 1769 im Nordon von London einen in der Britischen Marine verbreiteten dreifach gebrannten Gin. Als der Preis von Getreide durch die großen Anbaugebiete in Nordamerika sank, wurde es billiger, Alkohol zu produzieren. Gerade der Gin, der somit billiger und hochprozentig war, erfreute sich gerade bei der unteren Gesellschaft, großer Beliebtheit. Der Ginkonsum stieg derart an, dass es sogar eine Gin-Krise gab. Die Regierung beschloss, den Gin durch höhere Steuern, künstlich zu verteuern. Außerdem wurde die Qualitätskontrolle für Gin verschärft. Heutzutage werden wir wohl keine Gin-Krise mehr erleben, was mich echt beruhigt. Denn für mich ist der Gin nicht nur ideal zum Mixen geeignet, sondern ich selbst trinke ihn auch sehr gerne. Bei all den Marken die es mittlerweile gibt, kann man als Laie schnell den Überblick verlieren. Aber bei Gin ist es halt auch so eine Geschmackssache. Ich persönlich mag den Bombay Sapphire Gin oder den Tanqueray​​​​​​​ sehr gerne. Und dies meist in Kombination mit Tonic und Gurke. 


Natürlich gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, den Gin Tonic zu pimpen. Darauf ist natürlich auf den jeweiligen Gin und das dazu perfekt passende Tonic Water zu achten. Denn es gibt Gins, die Wacholderbetont sind. Andere wiederum haben Zitrus- oder Fruchtnoten, Florale Gins sowie Pfeffer- oder Kräuternoten. Bei den Tonics verhält sich das ähnlich. Es gibt klassische neutrale, Florale Fruchtige, Würzig-Herbe oder Trockene Tonic Waters. Du ahnst nun sicherlich, dass nicht jeder Gin zu jedem Tonic Water passt. Genauso ist es mit den Zutaten, die man beimischen kann. Hier sind nicht nur Gurke oder Rosmarien im Einsatz. Die Kreativität, im Zusammenspiel mit der Ausgewogenheit des Geschmacks, sind da fast keine Grenzen gesetzt. Regeln sind manchmal da, um gebrochen zu werden, doch an gewisse solltest Du Dich beim Gin Tonic dennoch halten, um Dir oder Deinen Gästen viel Freude zu bereiten. 



Komplexe Gins brauchen weiche, klassische Tonic Water. Fruchtig, floral & extravagante Tonics ertränken die verschiedenen Aromen im Gin. 


Florale Gins spielen perfekt mit starker Bitterkeit. Also klassische Tonics. Oder noch besser Dry Tonic Water. Diese sind besonders bitter und verbinden sich schön mit den floralen Noten.


Einfacher Gin kommen mit floralen und fruchtige Tonics perfekt zur Geltung. Es bedarf hier kein teures Produkt.


Wacholderbetonte & klassische Gins lieben klassische Tonic Water. Hier spielt vor allem die Balance aus Bitterkeit und Zitrusnoten eine besondere Rolle. Tonics wie von Fever Tree überlassen dem Gin die geschmackliche Bühne.


Pfeffrige Gins mögen selten süße Noten im Tonic. Auch hier geht die Empfehlung zu klassischen Tonics. Aufpassen solltest Du auf die Bitterkeit. Bloß nicht zu bittere Tonics. Ansonsten sind die feinen Pfeffernoten nicht mehr zu erkennen.




Rezept Gin Tonic



4 – 6cl Gin
25cl (250ml) Tonic Water
Ice Cupes
Garnitur


Zubereitung

Fülle ein Longdrink- oder Highballglas mit Ice Cupes. Danach gießt Du den Gin darüber und füllst das Glas mit gekühltem Tonic Water auf. Kurz mit dem Barspoon umrühren und passende Garnitur dazugeben.












​​​​​​​

​​​​​​​

My Image