Erste Cocktail Bar

Cocktail - Saloon BarCocktails gibt es nicht erst seit die erste American Bar in Manhattan eröffnete. Auch in früheren Kulturen hat man schon alkoholische Getränke gemischt. Die eigentliche Cocktail – Kultur entstand aber in der zweiten Hälfte des 19. Jhd. In den U.S.A. Im Jahr 1862 brachte Jerry Thomas das erste Mixbuch heraus. Berüchtigt war sein Blue Blazer. Der Drink war eine fast tödliche Mischung aus unverdünntem Whiskey mit etwas Wasser, Zucker und einem Schnitz von der Zitrone.

Spätestens in den 1920er Jahren wurden Cocktail – Bars zu einer amerikanischen Institution, die bald Nachahmer in Europa und überall auf der Welt fand.

Die Geschichte der Bar ist ebenso umstritten wie die Geschichten um das Wort Cocktail. Es begann mit den Stores in den Siedlerorten. Hier konnte man alle Waren für das tägliche Leben bekommen. Um diese Waren zu schützen, baute man eine Holzbarriere als Verkaufstisch davor. Der Storekeeper erkannte allerdings sehr schnell, dass er mehr Gewinn machte, wenn er Alkohol verkauft. So entstanden aus den Stores dann Saloons. Aus der Erfahrung wusste man von der Schutzwirkung einer Holzbarriere, und so nannte man diesen Treffpunkt später „Bar“. Die ersten drei Buchstaben des Wortes Barriere.

Über die Cocktail – Bar schreibt Wikipedia unterdessen folgendes:

Entlehnt wurde das Wort im 19. Jahrhundert dem englischen „bar“, das wie das altfranzösische Wort „barre“ ursprünglich „Querstange“ bedeutete und später eine aus mehreren Stangen bestehende Schranke bezeichnete.

Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff nur die eigentliche Theke (englisch: bar), vor welcher der Gast entweder steht oder auf Barhockern sitzt und an welcher die Getränke zubereitet und konsumiert werden, sowie die dazugehörigen Regale für Flaschen und Zubehör (engl. backbar).

Der Begriff „Hausbar“ bezeichnet teilweise auch nur eine private Sammlung von Spirituosenflaschen. Im weiteren Sinn wird unter Bar die gesamte Gaststätte im Sinn einer gastronomischen Einrichtung verstanden – man kann also „in einer Bar (Lokal) an der Bar (Theke)“ sitzen. Eine klassische Form der Bar ist die American Bar, in der überwiegend alkoholische Getränke und Cocktails angeboten werden. Solche Bars gab es in Deutschland lange Zeit fast nur in größeren Hotels; erst seit den 1970er Jahren etablieren sich zunehmend unabhängige Barbetriebe als Gastronomiekonzept. Die meisten von ihnen sind nur abends und nachts geöffnet, einige aber auch tagsüber. Je nach Ausrichtung werden Spirituosen und Cocktails, oft auch Wein und Bier angeboten, jedoch nur selten aufwändige Speisen.

Mythen über Cocktailnamen

Um den Name Cocktail reihen sich einige Mythen. So kann man verschiedene Varianten in Büchern lesen. Einige Varianten, wie der Cocktail zu seinen Namen kam möchten wir dir hier zeigen.

So liest man zum Beispiel, dass es eine Kürzung der Schwanzhaare bei Rennpferden in England war, die keiner Zucht entstammten. Oder das es das Zusammenmischen von Flaschen und Gläserresten war, die den Name brachten. Auch liest man, das der Name Cocktail bei Betsy Flanagan, einer Soldatenwitwe entstand. Sie unterhielt im Jahr 1776 eine Gaststätte in New York, die von französischen Soldaten besucht wurde. Dort servierte sie den Offizieren ein Mixgetränk mit farbenprächtigen Hahnenfedern dekoriert. Ein französischer Soldat rief darauf: „Vive le coq´s tail“.

Eine weit verbreitete Variante ist, dass der Name bei verbotenen Hahnenkämpfen in den Südstaaten entstand. So spendierte der Besitzer des Siegerhahnes eine Runde scharf gemischten Alkohol mit den Spruch: „Let´s have a drink – on the cock´s tail“.

Über den Cocktail schreibt „Wikipedia“ unterdessen folgendes:

Ein Cocktail ist ein alkoholisches Mischgetränk. Typischerweise bestehen Cocktails aus zwei oder mehr Zutaten, darunter mindestens einer Spirituose. Sie werden mit Eis im Cocktail-Shaker, Rührglas oder direkt im Cocktailglas einzeln frisch zubereitet, in einem passenden Glas angerichtet und sofort serviert und getrunken. Üblicherweise ist jedes Cocktail-Rezept mit einem einprägsamen Namen versehen. Einige Cocktails sind international bekannt und werden von Barkeepern weltweit gemixt.

Das Wort „Cocktail“ entstand um 1800 im angelsächsischen Sprachraum, bezeichnete aber ursprünglich nur einen ganz bestimmten Typ unter den damals üblichen Mixgetränken. Die erste schriftliche Quelle definierte „cock tail“ 1806 als „stimulierendes Getränk aus Spirituosen aller Art, Zucker, Wasser und Bitters“. Ein „Cocktail“ war also lediglich eine mit Kräuterbitter gewürzte Variante des damals verbreiteten Sling, was ungefähr dem heutigen Old Fashioned entspricht. Schon bald entstanden weitere Abwandlungen, die man ebenfalls „Cocktail“ nannte. Das Wort wurde zum Gattungsbegriff, blieb aber im 19. Jahrhundert nur eine von vielen Drinkgruppen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde „Cocktail“ zunehmend zum Oberbegriff für fast alle alkoholischen Shortdrinks.

Vor allem in Fachkreisen wird das Wort noch heute in diesem engen Sinn verstanden, also als Bezeichnung für meist stark alkoholische, ohne Eis im Stielglas servierte Shortdrinks und gleichsam als Abgrenzung insbesondere zu den größeren Longdrinks. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat sich jedoch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein weiterer Bedeutungswandel vollzogen: „Cocktail“ wurde allmählich zu einer Sammelbezeichnung für fast jedes alkoholische Mixgetränk und teilweise auch für alkoholfreie Mischungen. In diesem Artikel und allgemein in der deutschsprachigen Wikipedia findet das Wort „Cocktail“ überwiegend in diesem weiten Sinn Verwendung.

MYTHOS BARKEEPER

Frauen finden ihn sexy. Männer beneiden ihn. Mit einem leisen Lächeln auf den Lippen zaubert er coole Drinks auf die Theke. Ein guter Barkeeper kennt die Wünsche seiner Gäste, er ist Illusionist in seinem Varieté, Dompteur in seinem Zirkus, alle wiegt er in der Sicherheit, gut aufgehoben zu sein. Auch wenn das alles Klischees sind, die zum Thema Barkeeper kursieren – es hat seinen Reiz, auf die andere Seite der Bar zu wechseln. Selbst Tom Cruise erlag dieser Faszination und versuchte sich 1988 in „Cocktail“ eigenhändig am Shaker.

Die Quellen:
Über Bar von Wikipedia.org
Über Cocktail Wikipedia.org